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Irish New Years Eve and Family Time

Weihnachten und der Beginn eines Neuen Jahres haben zu jeder Zeit einen besonderen Stellenwert. Wenn man aber in einer neuen Umgebung mit neuen Menschen und neuen Perspektiven durch diese Zeit geht, dann bekommt ein Jahresende bzw. Jahresanfang noch einmal eine ganz andere Bedeutung. Unser erster Jahreswechsel war jedenfalls ein ganz besonderer. Viel dazu beigetragen hat sicher, dass Valentin zu Besuch kam. Unser Sohnemann half uns mit seinem Besuch, die Brücke vom Alten ins Neue zu schlagen, und wir wiederum versuchten ihm, einen Einblick in unser neues Irland zu geben – ein Irland mit Musik, Tanz, Natur und einer gehörigen Portion Winter-Grün.

Dass all dies so eintreffen konnte, verdanken wir nicht zuletzt den Wettergöttern. Denn Irland ging durch diese Weihnachten im Hochdruck, wettermäßig. Das bedeutete, viele trockene Tage, teilweise fast zu warme Temperaturen und nur gelegentlich höhere Luftfeuchtigkeit, die hier „Drizzle“ genannt wird.
Neben den subjektiven Eindrücken aber jetzt erst mal noch kurz unsere Reiseroute: Dublin, Fenagh, Eagles Rock, Bundoran mit den Ferry Bridges und Wishing Chair, die Klippen von Down Patrick Head, Glencar Waterfall, Strandhill, Benbulben, Drumshanbo, Aughnasheelan mit Wasserfall und Scenic Drive, The Miners Way, Acers Beach (unseren Lieblings-Fossilienstrand), St. Hughs Well, Shannon Pot sowie Cavans Burren Park und Loch Key Forest Park. All das haben wir in zwei Wochen erfahren, erlebt und in fotographischer Form für euch festgehalten.

Slieve Anierin, Shannon Pot und Cavan Burren

Slieve Anierin Shannon Pot Mythical Rock Blooming Gorse

Bundoran - Fairiy Bridges und Glencar Waterfall

Fairy Bridge Bundoran Glencar Waterfall

"Dún Bríste": The Broken Fort bei Downpatrick Head

Dún Bríste Dún Bríste
Dún Bríste

Und dann waren da noch die Besuche bei unserer befreundeten Reynolds Family zur abendlichen Musiksession, gemütliche Gespräche mit Máirtín und Marie, und das stillste Silvester aller Zeiten. Denn das neue Jahr wird hier in Ireland’s „Hidden Heartlands“ ganz anders eingeläutet. Neujahr in Fenagh war eine eigene Geschichte, denn es gab nicht viel zu tun. Weihnachten steht hier als des größte Familienfest des Jahres ganz groß im Mittelpunkt. Es ist eine fröhliche und gesellige Zeit, in der Besuche an der Tagesordnung stehen. Silvester hingegen ist zwar eine große Party in den Städten, doch hier am Land schläft die Natur ins neue Jahr hinüber und man lässt sie schlafen. Ein entferntes Feuerwerk irgendwo in Richtung Mohill wurde pünktlich um Mitternacht gezündet, dauerte eine knappe Minute und war nur leise zu hören. Der eigentliche Festakt war es, kurz nach draußen zu gehen – Katze bei Fuß – und einzelne schimmernde Sterne am leicht nebeligen Himmel zu beobachten. Es war einfach nur schön. So kann 2019 gerne weitergehen.

Musik-Session bei Reynolds

Session bei Reynolds

Nebenbei entdecken wir selbst mit jedem Besuch neue Gegenden und sammeln neue Eindrücke. Der oben erwähnte Loch Key Forest Park ist ein solcher neuer Spot, der gleich mal zu den neuen Attraktionen aufsteigt. Denn der Park beherbergt nicht nur alte romantische Brücken, ein verfallenes Schloss auf einer Insel und eine See, sondern auch Bäume. Nun das mag angesichts der Tatsache, dass es sich um einen Forest Park handelt, nicht so erstaunlich sein, doch gibt es hier einige ganz besondere Bäume, die die Fantasie mit der Idee einer Anderswelt hier in Irland beflügelt.

Myhical tree Trees Eye Three Tree

Als Valentin dann nach zwei Wochen wieder fahren muss, fällt der Abschied nicht leicht, hat er sich doch bereits so gut eingelebt, dass er schon fast hierhergehört. Wir bedanken uns herzlich für seinen Beitrag zum diesmaligen Bog-Blog:

"Meine dritte Irlandreise sollte eine ganz besondere werden. Nicht nur durfte ich das erste Mal alleine fliegen, sondern auch meine Eltern das erste Mal in ihrer neuen Heimat besuchen und dabei gleich auch Irland zur Weihnachtszeit kennenlernen.
Die vielen Ausflüge und Entdeckungsfahrten wurden wunderbar mit viel gemeinsamer Zeit ergänzt. Ab und zu wurde ein langer Abend eingebaut z. B. mit Martin und seinen spannenden Geschichten oder einer Musik-Session. Und da zur Feiertagssaison in „Leitrim-Time“ alles noch einmal gemütlicher von statten geht, konnte ich mich wunderbar erholen und abschalten.
Spannend war auch das Wetter, das den Iren für dies Jahreszeit mit ca 10 Grad viel zu warm war, mir aber trotzdem oft noch zu frisch war trotz meiner Winterbekleidung, obwohl es in Wien deutlich kühler gewesen wäre. Das warme Auto und viel warmer Tee machten es aber schnell wieder vergessen.
Ich habe mich in Chris' und Nikos neuer Heimat so wohl gefühlt, dass mir die Umstellung auf mein gewohntes Umfeld in Wien bei meiner Rückkehr richtig schwer fiel. Ich freue mich jetzt schon auf den nächsten Besuch und eine Menge leckeren Boxty!"

Valentin

 

 

Christmas Cat

Und last but not least hier wieder ein paar Grußworte von "Lady von Eschna-Purr":

„Mau! Also, die zusätzlichen Streichelhände waren sehr einfühlsam und wohltuend, sie scheinen durchaus Katzen-erfahren zu sein. Aber der dazugehörige junge Mann muss noch auf das richtige Fütterverhalten trainiert werden. Da ist er noch nicht so verständig wie die beiden anderen. Ich hab’s ja sogar mal mit ner Maus probiert, die ich ihm noch zappelnd zum Tausch gegen Leckerlis bringen wollte… Beim Chillen auf dem Sofa weiß er hingegen genau, was zu tun ist! Ich denke, er kommt wieder. Und ich dulde ihn auch gern. Wie gesagt, er muss nur noch lernen, mir zwischendurch etwas zuzustecken, aber das können wir gerne beim nächsten Besuch mit weiteren Leckerlis üben."


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