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Die Tage werden nun deutlich länger!

Wie schon bereichtet, war der Winter in diesem Jahr hier besonders mild und regenarm, aber wie auch immer sich das Wetter weiterentwickelt, nun ist die Zeit der immer länger werdenden Tage. So deutlich wie hier haben wir die Veränderung der Tageszeit noch nie erlebt. Waren im Dezember die hellen Stunden tatsächlich eine Rarität im Spiel von Licht und Dunkel, so entwickelt sich die Zeit nach dem 21. März, der Tag- und Nachtgleiche, in ganz neuen Dimensionen. Und es muss so sein, denn im Juni, und der ist nur noch knapp 60 Tage entfernt, versinkt die Sonne hierzulande für wenige Nachtstunden gar nur im Dämmerlicht. Wir sind schon sehr gespannt darauf! Christinas Handy-App zeigt uns immer wieder in sehr schöner grafischer Darstellung, wie schnell sich die Tagesstunden in den Abend schieben.

sungraph

Abgesehen von den deutlich länger werdenden Tagen und dem noch immer oftmals milden Wetter (mit dem einen oder anderen eingeschobenen Tiefdruckgebiet und entsprechend tiefen Temperaturen) haben wir ein ideales Jahr erwischt um Irlands Blütezeit zu erfahren. Es ist nun genau 13 Jahre her, seit wir um Saint Patricks Day 2006 erstmals für eine Woche lang das Aufblühen der irischen Natur miterleben durften; dieses Jahr dürfen wir den Prozess durchgehend begleiten. Und das noch dazu im eigenen Garten.

daffodils flower flower hyazinthe feuerbusch feuerbusch

Der geneigte Hobbygärtner wird sich wohl fragen, wie es hier um Primeln, Rosen und Fuchsien bestellt sein mag. Und während Österreichs Mitte gerade die Marillen-Blüte bewundert (wir drücken Euch die Daumen, dass die Frostnächte bereits alle vorüber sind), gedeihen hier Bärlauch-Fraten neben Buschrosen und Oleandern, blühen die Narzissen seit Februar mit dem Ginster um die Wette. Dies üppige Gelb wird nun vom luftigen Weiß des Schwarzdorns ergänzt – ganze Heckenraine in gelb und weiß umrahmen das junge Grün der Wiesen und Weiden! Auch die anderen Sträucher und die ersten Bäume setzen zartgrünes Laub an, wilde Primeln wachsen überall aus den Wiesen. Die Grüne Insel trägt ihren Namen zurecht, doch in diesem Jahr dürfen wir miterleben, mit welch fröhlich-bunten Farbklecksen der Frühling hier das Grün zu bereichern weiß.

gorse blackthorn

Neulich haben wir einen kleinen Spaziergang hinauf auf den Hang hinter unserem Haus gemacht, um einmal von oben aus den Ausblick übers Tal zu genießen. Dies war nun endlich einmal möglich, weil unser Vermieter Val seine Kühe, die dort den Winter verbracht hatten, auf eine andere Weide gebracht hatte. Und ratet, wer uns auf diesem Frühlingsspaziergang munter begleitet hat! Wir waren doch (inklusive Aussichtspause) fast zwei Stunden unterwegs und unser Kätzlein folgte uns tatsächlich unternehmungslustig bei Fuß! Auch bei der Gartenarbeit nimmt sie regen Anteil und hilft fachkundig mit...

walking up the hill break with cat gartenarbeit mit katze katze kuschelt

An anderer Stelle wollen wir euch noch ein paar Eindrücke in unser Leben geben. Wir haben hier in der Nähe von Ballinamore viele Freunde gefunden. Neben Máirtín, der uns immer wieder besuchen kommt, haben wir uns mit Luciana angefreundet, die der irischen Musik wegen aus Brasilien hierhergezogen ist und als „Woofer“ auf einem Bio-Hof in Ballinamore arbeitet. Andere Freundschaften entstehen beim Tanzen, in den Sessions (Speziell mit den Reynolds), und mit den lieben Leuten aus Fenagh. Samstagvormittag halfen wir ebendort bei der Frühjahrs-Flurreinigungsaktion der „Tidy Towns Gruppe“ mit. Samstagabend waren wir wieder zu einer privaten Haussession eingeladen, bei der in gemütlicher Runde Lieder, Tunes und Geschichten ausgetauscht wurden. All diese Kontakte haben in uns den Entschluss reifen lassen, dass wir sicherlich noch einige Zeit in dieser Gegend bleiben wollen. Auch auf der Job-Seite passieren immer wieder positive „Zufälle“ und wir blicken unserer Zukunft mit Vertrauen entgegen.

Danke allen, die uns auch weiterhin auf diesem Weg begleiten.

Liebe Frühlingsgrüße
Niko und Christina

 


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