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Neues von Gemüse und Wildkräutern...

Liebe Leser und Leserinnen

Langsam und zaghaft erwacht nun auch Irland aus seinem Covid-19-Dornröschenschlaf. Mit der sogenannten ersten Lockerungsphase durften heute (18.05.) die Bau- und Garten-Center sowie die Elektronikmärkte wieder aufsperren. Unsere lieben Schweizer Nachbarn machten gleich in der Früh den Anfang, was sehr weise wahr, denn als sie wieder raus kamen, stand bereits eine lange Schlange sehnsüchtig auf Einlass wartender Heimwerker und Hobbygärtner auf dem Parkplatz. Nach ihrem Bericht haben wir unser Garten-Center-Einkaufserlebnis um ein paar Tage verschoben. Gut, dass unsere Einkaufsliste eine Wünsche-Liste ist und keine Ich-brauche-unbedingt-Liste ;)

Täglich aufs Neue freuen wir uns zu erleben, wie unsere kleinen Pflänzchen fleißig wachsen! Neben den herrlich knackig-frischen Radieschen, die nun bereits zum dritten Mal nachgesät wachsen, ist unser selbstgebautes Salat-Hochbeet die große Überraschung: Unsere Salatköpfchen fühlen sich darin pudelwohl und wachsen fleißig vor sich hin. In seinen Youtube-Kursen für Organic Gardening hat Niko erfahren, dass man, wenn man immer nur die äußeren Blätter abzupft, die Salate immer von innen heraus weiterwachsen. Damit kann man weit mehr ernten als würde man die Köpfe als ganzes ernten. So zupfen wir nun täglich im Wechsel mit unseren lieben Schweizer Freunden und sind somit tatsächlich schon zu Salat-Selbstversorgern geworden. Weiters freuen wir sehr dass es uns gelungen ist, Endiviensalat selbst aus Samen zu ziehen. Den kennt man hier in Irland nämlich gar nicht. Wie froh waren wir alle vier, als wir beim Planen und Bestellen ein Päckchen Endivien-Samen auf der Webseite unseres Gartenversands fanden!

So ist unsere schon länger gehegte Idee vom selbstgezogenen Gemüse nun tatsächlich zu einem schönen Gemeinschaftsprojekt geworden - ein kleiner, positiver Nebeneffekt des Corona-Lockdowns... Danke Karin und Hanspeter, dass ihr mit uns euren Garten teilt und wir gemeinsam ausprobieren, lernen und hoffentlich bald dann auch richtig genießen können!

Ein weiterer positiver Nebeneffekt ist, dass Chris nun auch die Zeit hat, sich mit Kräuterkunde zu beschäftigen. Jetzt im Mai wächst und sprießt alles üppigst um uns herum. Und da wir mitten im Grünen leben, wächst uns die Natur förmlich in den Mund! Angefangen mit Löwenzahn, Spitzwegerich, Bärlauch und Gänseblümchen im Salat - quasi als Frühlings-Detox - kamen wie von allein die Platterbse, der Giersch, der Weißdorn, das Gänsefingerkraut und so manches andere Wildkraut hinzu, an dem man normalerweise achtlos vorbei marschiert. Vor einigen Tagen haben wir auf unserer Nordic-Walking-Runde sogar Wasser-Minze entdeckt, die am Rande unseres nahen Sees wächst! Immer wenn Chris ein neues Pflänzlein entdeckt, wird auf englisch und deutsch nachgeforscht, dokumentiert und natürlich ausprobiert. So kommt inzwischen fast täglich ein neues Kräutlein hinzu. Unsere Schweizer Freunde lachen schon jedesmal, wenn wir nach der Gemüsepflege die Runde durch den weiten, verwilderten Teil ihres Gartens drehen und ihnen das Unkraut wegessen...



Einer unserer Endlos-Salate


Großes und kleines Freibeet

Im Polytunnel hat alles seinen Platz: auf Stroh gebettet, mit Kletternetzen bzw. -stäben sowie im Hochbeet :o)

Mit herzlichen Grüßen
Chris & Niko

 

 


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